KAJAGOOGOO
Biographie
Kajagoogoo stammen aus Leighton Buzzard, Berdfordshire /
UK. Sie begannen als 4-köpfige Band unter dem Namen „Art
Nouveau“ mit den Mitgliedern Nick (17), Steve (22),
Stuart (19) and Jez (21). Als eine futuristische Avant Garde
Band beschrieben veröffentlichten sie „Fear Machine“,
eine Single mit limitierter Auflage, von der nur 1.000 Exemplare
produziert wurden. Sie wurde von John Peel entdeckt und sogar
„Record of the Week“ im Musikmagazin „Sounds“.
1982 suchte die Band über „Melody Maker“
dann einen neuen Leadsänger. „Good looking, talented
singer/songwriter/front man, looking for musicians to form
what should be a successful band, influences: Japan, Yazoo,
Soft Cell ...no Des O' Connor fans."
Chris Hamill aka Limahl (21) aus London antwortete auf die
Anzeige.
Dann während eines Showcase Auftrittes im Embassy Club,
London, fragte Nick Rhodes von Duran Duran nach einem Demotape
der Band. Ein paar Tage später rief er Limahl an und
sagte ihm, dass er die Arbeit der Band sehr mag und dass er
das Demotape mit zu EMI Records nehmen werde.
Nach dem Interesse von 3 großen Major Labels, schlossen
Kajagoogoo dann im Juli 1982 einen Plattenvertrag mit EMI
Records.
Kajagoogoo begannen die Arbeit an ihrem ersten Album, „White
Feathers“, welches von Nick Rhodes und dem Duran Duran
Produzenten Colin Thurston produziert wurde.
Im Januar 1983 wurde ihre Debütsingle „Too Shy“
veröffentlicht und erreichte #1 der UK Charts sowie #1
in den Charts 7 weiterer Europäischer Länder und
#5 in den USA! Schon bald nach „Too Shy“ wurden
auch „Ooh to Be Ah“ and „Hang on Now“
veröffentlicht. Beide Songs erreichten die Top 15 der
UK Hits. Im April 1983 veröffentlichten Kajagoogoo ihr
erstes Album „White Feathers“. Schnell wurden
die Bandmitglieder zu Teeny-Idolen und über 60.000 Fans
sahen ihre „White Feather“ UK Tour.
Im August 1983 fiel dann die Entscheidung, sich von Sänger
Limahl zu trennen.
Kajagoogoo machten nun mit Leadsänger Nick Beggs weiter
und veröffentlichten 1984 unter dem Jubel der Presse
das Album „Islands“. Die US-Version des Albums
„Extra Play“ brachte die Band dazu, ihren Namen
auf Kaja zu verkürzen.
„Islands“ brachten den Richtungswechsel von Popmusik
zu einem reiferen und experimentellen Ansatz. Von diesem Album
veröffentlichte die Band 3 Singles: „Big Apple“,
„Lions Mouth“ und „Turn Your Back On Me“,
welche die Spitze der „12inch USA Dance Charts“
entern konnte. Trotzdem war dieses Album kommerziell nicht
so erfolgreich wie „White Feathers“, ist aber
nichtsdestotrotz der Favorit vieler eingefleischter Fans.
In der Zwischenzeit landete Limahl mit „Never Ending
Story“ einen weltweiten Hit. Der Song erreichte die
Top 5 fast jedes Landes, in dem er veröffentlich wurde,
und die Top 20 in den Staaten.
1985 verließ Jez Strode die Band. Dies gab den Anlass
für einen erneuten Richtungswechsel von Kaja, jetzt wo
sie in Europa und den USA bekannt waren. Steve, Stuart und
Nick setzten ihre Laufbahn als 3-Mann-Band fort.
Das Trio ging nach Kalifornien, um „Crazy People’s
Right to Speak“ aufzunehmen. Mit dem neuen Image und
Namen veröffentlichten sie eine Single – „Shouldn’t
Do That“ – und das Album „Crazy People’s
Right to Speak“.
Das Album hatte mehr Rock-Einflüsse als die vorherigen
Alben, aber leider begrenzten kommerziellen Erfolg. Nach der
ersten Singe entschieden sich die Bandmitglieder 1986 ihre
eigenen, getrennten Wege zu gehen und das Album wurde nicht
weiter von EMI promotet.
Im Oktober 2003 fädelte der TV-Sender VH1 eine scheinbar
unmögliche Aufgabe ein und zwar Kajagoogoo zu überzeugen,
die Band in ihrer 5-Mann-Originalbesetzung für einen
Fernseh-Special wieder zu vereinen. Die resultierende Performance
war Teil der VH1 Serie „Band Reunited“.
Infolge der VH1 Show bekam die Band zahlreiche Angebote,
wieder als original 5-Man-Band zu spielen. Während eines
Treffens, bei dem die Zukunft besprochen werden sollte, wurde
dann aber leider klar, dass es immer noch zu viele Unstimmigkeiten
bezüglich der Zusammenarbeit gab. Die schöne Anfangszeit
aufgrund VH1’s „Band Reunited“ stellte sich
schnell als ein flüchtiger Moment in der turbulenten
Geschichte von Kajagoogoo und Limahl heraus.
2004 arbeiteten Nick, Steve und Stuart an einem neuen Kajagoogoo
Track. Der Song namens „Tears“ wurde auf einer
Compilation mit dem Titel „This Is Not Retro“
mit 80er-Jahre-Künstlern veröffentlicht.
In den nächsten 3,5 Jahren arbeiteten Steve und Nick
dann mit der Girlband „Industrial Salt“ zusammen
und landeten mit der Single „Loop and Loop (Under The
Thunder)“einen Hit in Japan.
2007 begann das Trio die Arbeiten an einem neuen Album mit
Release im Jahr 2008. Der erste dieser neu entstandenen Songs
war „Rocket Boy“, welcher am 25. Juni 2007 veröffentlicht
wurde. Die Single rief ein großes Medieninteresse hervor
– inklusive eines Airplays bei der „Chris Evans
Drive Time Show“ auf Radio2 (UK) sowie Interviews auf
BBC3 Counties Radio (UK).
Im September 2007 überzeugte Bradley Snelling, der Organisator
des Retrofest Festivals, Nick, Steve und Stuart, Kajagoogoo
als Liveact zu reformieren. Kajagoogoo eröffnete das
Festival und wurden vom Publikum dankbar empfangen und bejubelt.
Später war Bradley behilflich dabei, alle 5 Mitglieder
von Kajagoogoo wieder zusammenzubringen, und im Februar 2008
organisierte er als neue Manager der Band das erste Fotoshooting
in 25 Jahren. Die Atmosphäre war relaxed und heiter und
so war Kajagoogoo nach 25 Jahren wieder zurück in Originalbesetzung.
2008 wird es viele Auftritte in Europa und Skandinavien geben.
Außerdem schreibt die Band neue Songs, die noch in diesem
Jahr aufgenommen und 2009 veröffentlich werden sollen.
Es ist eine aufregende Zeit für Kajagoogoo und die Heerschar
ihrer treuen Fans, die so lange auf die Reunion warten mussten!
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